SV Leithaprodersdorf

SVL – Wimpassing 5:1 (2:0)

„Leitha-Derby“ klar an die Hausherrn

Die Vorzeichen in diesem Leitha-Derby zwischen dem SV Leithaprodersdorf und dem SV Wimpassing konnten klarer nicht sein, alles andere als ein Sieg der „Leitharaner“ wäre eine Überraschung gewesen. Und da es Überraschungen maximal zu Weihnachten oder am Geburtstag gibt, war der Sieg der Heimischen ein „logischer“.

Jeder Wimpassinger Fehler wurde bestraft
Wie schnelllebiger der Fußball sein kann, wird uns ganz deutlich am Beispiel Leithaprodersdorf vor Augen geführt. Nach der Saison 16/17 stieg man mit bescheidenen 16 Zählern ab, korrigierte sein „Bekenntnis“ zur Verpflichtung von teuer, satten Spielern, die dir im Endeffekt ja sowieso nicht weiterhelfen können. Man nahm das vergangene Jahr in der 2. Liga Nord zur Konsolidierung, setzte wieder auf den einheimischen Weg der Jugend und kann voller Stolz behaupten, „alles richtig gemacht zu haben“. Und wenn du nach diesem Kantersieg oder einfacher gesagt, nach sechs Runden 14 Zähler am Konto hast, was sollst du da falsch gemacht haben.
Knapp 900 Zuschauer wollten bei diesem Nachdarberdy live dabei sein und sofern man mit den Gastgebern hielt, konnte man mit dem Gezeigten mehr als zufrieden sein. Die ersten 20 Minuten verliefen noch ausgeglichen, Wimpassing konnte die Angriffsbemühungen der Heimischen noch im Ansatz stören, verschwand dann aber immer mehr von der Bildfläche. Marek Nestrak nach 20 Minuten und Patrick Mozelt kurz vor dem Pausenpfiff sorgten für eine vorentscheidende 2:0 Führung. Dazu Markus Buchner, Sportlicher Leiter der Gäste: Wenn du in so einem Derby nicht den Kampf annehmen willst, dann bist du auf verlorenem Posten. Außerdem waren wir in der Defensive sehr fehleranfällig, viele Stellungsfehler, es passten viele Sachen nicht. Unterm Strich wars eine sehr schwache Vorstellung, wir wurden für unsere Nicht-Leistung ordentlich bestraft.

Gleich nach der Pause Doppelschlag der Hausherrn
Nach Wiederbeginn ging es in der gleichen Tonart weiter, Stephan Heiss in der 46. Minute und drei Minuten später Filip Chromy mit dem 4:0, das dreitägige Oktoberfest war „gerettet“. Mit dieser komfortablen Führung im Rücken nahmen die Hausherrn den Fuß vom Gas, mühelos verwalteten sie das Ergebnis, denn Wimpassing war an diesem lauen Septemberabend kein Gegner mehr, gegen den es nochmals kritisch hätte werden können. Zu eklatant war der Klassenunterschied, zu dominant und selbstbewusst war das Auftreten der Heimischen. Den Gästen glückte in der 72. Minute durch Radovan Mitrovic der Ehrentreffer, aber nur vier Minuten später stellte Mozelt mit seinem Doppelpack den alten vier Tore Abstand wieder her.

Quelle: www.fanreport.com