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SVL – SV Wimpassing 0:1 (0:0)

In diesem „nähersten“ Spiel zweier Burgenlandligisten – beide Ortschaften liegen nur vier Kilometer auseinander – zählte vor allem für Leithaprodersdorf nur ein Sieg. Denn dann hätte man den vorletzten Platz mit Oberwart getauscht und wäre auf drei Punkte an Wimpassing rangekommen. Es kam aber anders, nach einem enttäuschenden Spiel stehen die Gastgeber mit leeren Händen da.

Chancenarmut hüben wie drüben
Unter der Woche hatte es in Wimpassing einen Trainerwechsel gegeben, man zog die Konsequenzen nach den bisherigen schwachen Leistungen und trennte sich zum zweiten Mal in dieser Saison von Trainer Kerna. Der Ex-Austrianer Josef Sara ist jetzt gemeinsam mit Eldar Topic das „neue“ Duo und vom Ergebnis her ist der Einstand gelungen, spielerisch ist sicherlich noch Luft nach oben. Die ersten 45 Minuten waren geprägt von Vorsicht, es war offensichtlich, keine Mannschaft wollte in Rückstand geraten. Dementsprechend harmlos präsentierte man sich vor dem gegnerischen Tor, obwohl die Gastgeber bereits nach wenigen Sekunden durch Patrick Mozelt die erste Chance hatten, er knallte aber in aussichtsreicher Position übers Tor. Die Wimpassinger wurden dann gefährlich, wenn Frank Egharevba am Ball war, so in der 14. Minute. Die Leithaprodersdorfer Hofbauer und Moyses waren sich uneinig, wer denn attackieren sollte, Franky-Boy kam im Strafraum zum Schuss, SVL Keeper Kevin Pendl war aber aufmerksam und hielt das Leder. Die letzte, aber zugleich beste Chance im ersten Spielabschnitt hatten dann wiederum die Gäste, wiederum war Egharevba der Initiator. Leicht foulverdächtig setzte er sich gegen Nico Hofbauer durch, spielte einen Stangler auf Markus Marzinger, dieser kam ein paar Meter vor dem Tor an den Ball, setzte das Leder leider – zumindest aus Sicht der Gäste – stümperhaft neben das Tor. Ansonsten waren die ersten 45 Minuten wenig berauschend, Taktik prägte hüben wie drüben das Spiel, und durch viele „kleine“ Fouls kam eigentlich nie ein richtiges Spiel zustande.

Elfertor brachte Entscheidung
Nach Wiederbeginn verdichtete sich die Vermutung vieler Zuschauer, hier wird`s an diesem kalten Abend kein(e) Tor(e) zu sehen geben, denn jetzt erlahmten die Offensivbemühungen bereits im Ansatz. Bezeichnend dann die Entstehung des Siegestreffers, er fiel nämlich aus einem Elfmeter. Nach einer Stunde Spielzeit wird der quirlige Egharevba im Strafraum angespielt, Thomas Moyses (Bild) bringt ihn zu Fall, Schiri Dintar zögert keinen Augenblick und zeigt sofort auf den Elferpunkt. Eine Angelegenheit für Kapitän Eldar Topic, er schickt SVL Goalie Pendl in die „andere“ Ecke – 0:1. In der „Restspielzeit“ beschränkte sich Wimpassing auf das Verwalten des Vorsprunges, eigentlich kamen sie nie so ernsthaft in Gefahr, denn bei den Gastgebern merkte man Fehlen des gesperrten Dragan Markic an allen Ecken und Enden, von einer Ausgleichsmöglichkeit war man weit entfernt. Das „einzige“ Glück was Leithaprodersdorf vor dem Abstieg bewahren könnte ist die Tatsache, oder auch Vermutung, das es diese Saison aus der Burgenlandliga nur zwei Absteiger geben wird. Damit geht das „Fernduell“ mit dem SV Oberwart weiter, das ist die einzige „Hoffnung“, denn auf Platz 14 hat man jetzt schon neun Punkte Rückstand.

Fazit: Damit wir es nicht vergessen, den Trainereffekt gibt es doch noch, „neue“ Besen kehren wirklich besser.

Quelle: www.fanreport.com

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