SV Leithaprodersdorf

SVL – SV Eltendorf 1:1 (0:0)

BEIDE TORE FIELEN IN DER NACHSPIELZEIT

Kuriose Situation in Leithaprodersdorf, denn mit Leitha und Eltendorf trafen sich die beiden besten Heimteams im laufenden Bewerb. Der kleine, aber feine Unterschied, Eltendorf war der Gast und die Auswärtsbilanz der Südburgenländer ließ das Schlimmste befürchten.

Viele Prodersdorf Standards
Die Josef Pekovics`sche Terminzauberei hatte es mit Aufsteiger Leithaprodersdorf gut gemeint, denn man durfte bereits zum fünften Mal in heimischer Umgebung antreten und bei der damit verbundenen Heimstärke hatte man den nächsten Dreier im Visier. Zum besseren Verständnis, Leithaprodersdorf hatte in seinen bisherigen vier Heim-Matches zehn Punkte gesammelt, hingegen hatte Eltendorf in den drei Auswärtsversuchen noch kein Erfolgserlebnis zu verbuchen, die Null sollte beim Gastspiel im Nordburgenland bei der Heimfahrt nicht mehr stehen. Von Beginn weg waren die Heimischen dann auch die präsentere Elf, unzählige Eckbälle bzw. viele Freistoßsituationen, dadurch spielte sich das Geschehen auch meist in der Eltendorfer Hälfte ab. Leitha traf einmal Aluminium, ansonsten stand die Gästeabwehr halbwegs sicher. Richtung Offensive zeigten die Gäste wenig Bemühen, Hauptaugenmerk galt dem Torehindern, ein 0:0 würde man jedenfalls „gerne“ mitnehmen.

Späte Treffer
Nach Wiederbeginn vorerst das gleiche Bild, die Hausherrn zeigten mehr Offensivanstrengungen, bei einer Aktion bewahrte SVE Goalie Kraus seine Elf mit einem sehenswerten Reflex vor einem Rückstand. Schön langsam tauten die Südburgenländer dann in der Offensive auch auf, Lukas Kantauer scheiterte nach einer Stunde mit der ersten nennenswerten Chance an SVL Keeper Mitmasser. Die Topchance für die Eltendorfer resultierte aus der 85. Minute, nach einem Konter spielt Posch aus Csencsits, dieser zögerte aber in aussichtsreicher Schussposition und konnte geblockt werden. Die letzten Minuten hatten es dann in sich, in Minute 89 sah Daniel Seper die Gelb/Rote. Dazu SVE Sektionsleiter Rainer Pummer: „Eine Witzentscheidung, aber bei so einer Heimtendenz des Schiriteams wunderte mich gar nichts mehr“. In der 90. Minute schienen die Felle der Gäste davonzuschwimmen, denn nach einer Freistoßflanke fehlt in der Abwehr die nötige Konzentration und Bence Patrik Sipos trifft aus acht Metern per Kopf.. Nun werfen die Gäste in der verbleibenden Nachspielzeit alles nach vorn, eine weite Flanke von Kapitän Posch verlängert Matthias Novak per Kopf zu Rainer Willisits und dieser trifft per Kopf ins lange Eck zum Ausgleich.

Quelle: www.fanreport.com