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SVL – ASKÖ Klingenbach 1:3 (1:1)

Während die „Klingenbäcker“ mit dem zweiten Frühjahrserfolg den dritten Tabellenplatz regelrecht „einbetoniert“ haben, werden die Sorgenfalten beim Liganeuling immer größer. Aber selber schuld, denn mit so wenig Einsatz, mit so wenig Herz, mit so wenig Leidenschaft, so kann man den Abstiegskampf ganz einfach nicht „überleben“.

Leithaprodersdorf Beginn war o.k., aber sonst
Während Klingenbach Pressesprecher „Keegan“ Karall das Auftreten der Heimischen dezent umschrieb, („sie haben es uns unerwartet leicht getan, waren zu wenig aggressiv), nahm sich Leitha-Coach Marcus Schlosser kein Blatt vor den Mund: „So kannst du im Abstiegskampf ganz einfach nicht aufteten, da war kein Aufbäumen, da fehlt die Leidenschaft, oder damit es alle verstehen, das ist im Kampf um den Klassenerhalt ganz einfach viel zu wenig“. Na klar hängen gegen die „heurige“ Überraschungsmannschaft, dem ASK Klingenbach die Trauben höher als sonst, aber gerade diese Klingenbacher sind es, die uns das Erfolgsrezept Woche für Woche präsentieren. Hier sind Tugenden am Werk, die man nicht aufzählen braucht, denn jeder Fußballer der sein „Handwerk“ liebt, kennt diese Tugenden.
Dabei verlief der Spielbeginn für die Gastgeber verheißungsvoll, denn bereits in der achten Spielminute wurde Nico Hofbauer von der Klingenbacher Abwehr regelrecht vergessen und aus kurzer Distanz drückte er das Leder über die Linie. Anstatt jetzt weiter am Drücker zu bleiben, „zogen“ sich die Heimischen zu sehr zurück, vielleicht wollten sie den knappen Vorsprung 82 Minuten verteidigen. Natürlich geht so was ins Auge, denn bereits zehn Minuten nach der Leithaprodersdorfer Führung, „schlugen“ die Gäste zurück. Immer wieder sind es die Flanken von Philipp Grafl die im gegnerischen Strafraum für Gefahr sorgen und wenn du dann noch so einen „Knipser“ wie Michal Kozak hast, dann fallen zwangsläufig die Klingenbacher Tore – 1:1. Klingenbach blieb jetzt kontrollierend, vor allem aus Standards war man stets gefährlich, obwohl die größte Chance der ersten Halbzeit den Gastgebern „gehörte“, denn Sekunden vor dem Pausenpfiff „verköpfelt“ Dragan Markic in aussichtsreicher Position.

Klingenbach „siegt“ binnen vier Minuten
Die erste große Möglichkeit gehörte Sekunden nach Wiederbeginn erneut den Hausherrn, diesmal hatte Patrick Mozelt sein Visier nicht gut genug eingestellt, alleinstehend vor Gästegoalie Bednar zielte er übers Tor. Nur, damit hatten die Heimischen ihr Pulver verschossen, Klingenbach bestimmte ab jetzt das Geschehen und mit einem Doppelschlag zerstörte man die Hoffnungen die Platzbesitzer auf einen möglichen Punkt(e)zuwachs. In der 54. Minute bringt Grafl einen Freistoß gefährlich in den Strafraum, Christopher Majer (Bild) läßt den Ball ein Mal aufspringen und dann trifft er halt zur Führung. Und nur vier Minuten später ist alles entschieden, diesmal leisten Hartmann und Horvath die Vorarbeit, denn nach Idealvorlage des Ex-Leithaprodersdorfers Bastian Horvath trifft Kozak zum zweiten Mal an diesem Abend. Damit war`s entschieden, denn die Klingenbacher hatten mit den harmlosen Hausherrn keine Probleme mehr.

Fazit: Mit so einem Spiel erspart sich Leithaprodersdorf nächste Spielsaison Fahrten in den Landessüden, denn dann gehts nach Pama, Illmitz oder wenn`s wollts nach Apetlon.

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