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SC Pinkafeld – SVL 2:1 (1:0)

Pinkafeld mit Last-Minute Siegestor

Kuriose Pinkafelder Führung
Zumindest ein Punkt war das Objekt der Begierde aus Gästesicht, denn dieser Abstiegskampf verspricht Spannung, da wird es auch vonnöten sein, auf des Gegners Platz zu punkten. Die ersten 20 Minuten gab es wenig Höhepunkte, bei Pinkafeld vergab einmal Dorner und die Gäste kamen nach einem Doppelpass Markic/Heiss gefährlich vors Tor, Heiss wählte dann aber die „falsche“ Variante. In der 20. Minute fiel dann auf kuriose Art und Weise die Pinkafelder Führung, bei einem Eckball von Neuerwerbung Christoph Saurer stellt sich SVL Goalie Kevin Pendl ungeschickt an und das Leder findet den direkten Weg ins Tor. Der Schock dieses Tores saß bei den Nordburgenländern tief, sie waren wie weggetreten, nun waren die Gastgeber dem zweiten Tor weitaus näher wie die Gäste einem möglichen Ausgleich. Bei etwas mehr Cleverness hätte die Begegnung zur Pause entschieden sein können, denn Christoph Saurer bzw. Lukas Kirnbauer hatten Möglichkeiten auf den zweiten Treffer. Im Lager der Gäste war man ob diesem Spielverlauf mehr als froh, sich mit diesem knappen Rückstand in die Kabine zu „retten“.

Kabinenpredigt zeigte Wirkung
SVL Coach Marcus Schlosser fand in der Halbzeitpause die richtigen Worte und weckte seine Mannschaft aus der Lethargie. Die Gäste hatten in der 56. Minute auch noch alles Glück der Welt, denn nach einem Foul von Thomas Moyses an Anze Kosnik trat der Gefoulte selbst zur Ausführung des Elfers an, Gästegoalie Kevin Pendl konnte aber seinen Fehler aus der ersten Halbzeit mehr als gutmachen und hielt den Penalty. Nun witterten die Gäste nochmals „Morgenluft“, versuchten nun Fußballzuspielen, droschen die Bälle nicht blindlinks nach vorne sondern versuchten es mit einem geordneten Spielaufbau. Und siehe da, dieses einfache Rezept verfehlte nicht seine Wirkung, Leithaprodersdorf kam wieder in die Partie rein und wurde in der 72. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Vor allem die von Neuerwerbung Mario Seckel gefährlich in den Strafraum gehobenen Bälle sorgten für eine permante Gefahr. So auch in dieser besagten Spielminute, denn Dragan Markic verlängert einen Freistoß vom Elferpunkt zum Ausgleich in die Maschen. Das es aus Gästesicht noch nicht zu einem, sagen wir mal so, „Halb Happy-End“ langte, müssen sie sich einem weiteren individuellen Fehler zuschreiben. In der Nachspielzeit kommt Nico Hofbauer an den Ball, statt die „Haut“ aus der Gefahrenzone zu schlagen, riskiert er ein Dribbling, verliert dabei den Ball und Manuel Dorner trifft in der 92. Minute zum vielbejubelten Pinkafelder Siegestor.

Fazit: Über weite Strecken sah die Begegnung nach keinem Sieger aus, allerdings hielten sich die Pinkafelder nicht an diese Vorgaben und „bestraften“ ohne Wenn und Aber zwei Individualfehler der Gäste.

Quelle: www.fanreport.com/at

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