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ASK Horitschon – SVL 3:1 (2:1)

Horitschon erfüllt Pflichtaufgabe

Wenn sich Heimstärke mit Auswärtsschwäche trifft, ist es normalerweise eine eindeutige Sache. Und wenn man die 90 Minuten nüchtern analysiert, unterm Strich war es dann auch so. Leithaprodersdorf „verkaufte“ sich nicht schlecht, unterm Strich steht man wiederum mit leeren Händen da.

Horitschon mit schneller Führung
Der ASK Horitschon steht in der Heimtabelle nicht umsonst an erster Stelle, denn auf eigener Anlage hängen für die Gegner die Trauben immer hoch. Das war auch an diesem Nachmittag der Fall, denn der Auftakt verhieß für die „Prodersdorfer“ nichts Gutes. In der fünften Spielminute ein Einwurf von Marco Napiontek, Willi Leser verlängert per Kopf auf die zweite Stange und dort steht völlig frei Patrik Bani und drückte ebenso per Kopf das Leder über die Linie. Jetzt weiß man wenigstens was Trainer Mandl mit seinen Jungs am Training macht, denn diese Aktion war „einstudiert“. „Wir haben uns nach dem Rückstand aber nicht versteckt, sondern probierten, nochmals ins Spiel reinzukommen“, meinte Josef Bauer zur Leistung seiner „Prodersdorfer“. Zwar waren die Heimischen jeweils Herr der Lage, die Gäste hatten durch Stefan Heiss (Bild), bzw. Nicolas Eder Möglichkeiten, die aber allesamt vergeben wurden. Wie man es dann richtig macht, zeigt „Rübe“ Markus Rühmkorf , am Strafraum bekommt er den Ball und sorgt für eine Art von Vorentscheidung. Trotz dieser soliden Führung konnten die Mittelburgenländer nicht so wie gewohnt ihr Spiel „aufziehen“, dazu trug aber auch viel das holprige Spielfeld bei. Knapp vor der Pause ein Lebenszeichen der Gäste, Stefan Heiss bringt einen Freistoß auf den Kopf von Dragan Markic und zumindest vom Ergebnis her, keimte im Lager des Nordaufsteigers für die zweiten 45 Minuten nochmals Hoffnung auf.

Erste Aktion machte alles klar
Gleich nach der Halbzeit machten die Horitschoner dann alles klar, denn nach einem Eckball von Christian Hruby steht Niklas Lehner am richtigen Ort, und stellt den alten Zweitore-Vorsprung wieder her. Dieser Gegentreffer war natürlich ein Knackpunkt im Spiel der Gäste, denn jetzt hatten sie nicht mehr den Glauben, hier noch was mitzunehmen. Zwar ist der Glauben in der Kirche gefragt, nur waren die Gäste realistisch genug, diese clevere Horitschoner Mannschaft kann man nicht mehr in Verlegenheit bringen. „Wir kriechen praktisch auf dem Zahnfleisch daher, die vielen Ausfälle waren nur schwer zu kompensieren. Für uns ist die Meisterschaft vorbei, denn wir sind nächste Woche Spielfrei. Jetzt gilt es über die Pause die Weh-Wehs auszukurieren, dann werden wir uns im Frühjahr wieder als vollzählige Einheit präsentieren“, wagt Josef Bauer schon einen Vorausblick Richtung zweite Saisonhälfte. Auch Horitschon-Trainer Christoph Mandl war wahrscheinlich zufrieden, das Ergebnis hat sicher gepasst, nicht getaugt hat ihm die holprige Spielwiese, aber keine Sorge, nächste Woche spielts eh in Pinkafeld.

Fazit: Ein ungefährdeter Sieg, denn Horitschon war routinierter, abgezockter und vor allem vor dem Tor abgebrühter.

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